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Funktionstraining

Gesünder, belastbarer und leistungsfähiger zu sein erfordert zunächst, seine körperlichen „Schwachstellen“ zu kennen.
Um fehlerhafte Bewegungsmuster und Schwachstellen zu entdecken, steht deshalb zu Beginn unseres Trainings eine Funktionsanalyse (Screening) des Körpers.

Der/die Therapeut/in verschafft sich somit einen Überblick über den Trainingszustand des Patienten, d.h. über Muskelkraft und –koordination sowie Wirbelsäulen- und Gelenkbeweglichkeit.

Anhand dieses Check-Up wird dann der Trainingsplan für das Funktionstraining (Functional Traininig) erstellt, der der Korrektur der individuellen Schwachstellen dient.

Funktionstraining ist eine sehr effektive, den ganzen Körper mit einbeziehende Trainingsform, die von Sportmedizinern, Orthopäden und Physiotherapeuten gemeinsam entwickelt wurde.

 

Yoga

 

Urvater ist der amerikanische Sportwissenschaftler Mark Verstegen. Aber auch in Deutschland findet diese Form des Trainings immer mehr Anhänger. Zu ihnen zählt unter anderem die Deutsche Fußballnationalmannschaft, die konsequent nach dem Funktionstrainings-Konzept trainiert.

Beim Funktionstraining steht der Rumpf als stabilisierende Säule im Mittelpunkt des Trainings und ist Voraussetzung für gesunde und ökonomische Bewegungsabläufe des gesamten Körpers.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Krafttraining werden beim Funktionstraining Alltagsbewegungen trainiert. Fast alle Übungen werden im Stand und in der Fortbewegung ausgeübt, wodurch viele Muskelgruppen zur selben Zeit angesprochen werden.

Durch die mehrdimensionalen Bewegungen werden Muskelketten und nicht nur einzelne Muskeln trainiert, wodurch Muskelverkürzungen und Gelenküberlastung vorgebeugt wird.

Funktionstraining verleiht Ihnen eine elastische Körperhaltung, Stabilität und Koordination und ist sowohl in der Rehabilitation als auch Prävention eine überzeugende Methode.